Vom 8. bis 14. Juni: Violette Woche

Appell an den Bundesrat und das Parlament: Die Forderungen der Frauen müssen berücksichtigt werden, um die Krise zu überwinden!

Kliken Sie hier um die ganze Medienmitteilung zu lesen.

Solidarité femmes unterstützt die Studie der Hochschule Luzern

Solidarité femmes unterstützt die Studie der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit und ist Ihnen dankbar, wenn Sie mit Hilfe des unten links an der anonymen Befragung «Leben zu Corona-Zeiten» teilnehmen würden.

«Leben in Corona-Zeiten»

Der Alltag vieler Menschen hat sich in den letzten Wochen durch die Corona-Pandemie und die Massnahmen zu ihrer Bekämpfung gravierend verändert. Dies gilt sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Wir möchten besser verstehen, wie sich diese Veränderungen auf das Erleben und das Zusammenleben der Menschen in der Schweiz auswirken.

Der Alltag vieler Menschen hat sich in den letzten Wochen durch die Corona-Pandemie und die Massnahmen zu ihrer Bekämpfung gravierend verändert. Dies gilt sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.

Wir – zwei Forscherinnen der Hochschule Luzern – möchten besser verstehen, wie sich diese Veränderungen auf das Erleben und das Zusammenleben der Menschen in der Schweiz auswirken. Dazu haben wir zwei Umfragen erstellt, in denen es um die Auswirkungen der Pandemie bzw. ihrer Bekämpfung auf Familien (z.B. mehr innerfamiliäre Konflikte), Kinder und den intergenerationalen Zusammenhalt geht.

 

Befragt werden soll die Schweizer Allgemeinbevölkerung. Die Befragung «Leben zu Corona-Zeiten» richtet sich an die erwachsene Schweizer Bevölkerung. In der Umfrage «Kinderleben zu Corona-Zeiten» fragen wir Personen, die mit minderjährigen Kindern (zumindest zeitweise) in einem Haushalt leben, danach, wie sie das Befinden und Verhalten der Kinder in dieser besonderen Zeit wahrnehmen.

 

Die Studie soll zum einen helfen, die Auswirkungen derartiger Pandemien auf die Bevölkerung und insb. auf Familien und Kinder besser zu verstehen, und damit zum anderen eine Grundlage für die Entwicklung von Präventionsmassnahmen bzgl. möglicher negativer Auswirkungen von derartigen Epi-/Pandemien liefern.

 

Informationen zum Projekt finden Sie auch auf der Projekthomepage: https://www.hslu.ch/de-ch/hochschule-luzern/forschung/projekte/detail/?pid=5484

Hier finden Sie zudem die Links zu den Befragungen sowie noch einmal den Projekt-Flyer.

Frauenhäuser und Filmemacher gemeinsam gegen Häusliche Gewalt

Manchmal können bedrohte Frauen fliehen, zu Freunden, Verwandten oder ins Frauenhaus. Weiter…

Klicken Sie hier, um den Film anzusehen.

Das Eidgenössisches Büro für Gleichstellung lanciert heute eine nationale Plakataktion gegen häusliche Gewalt.

Um die Plakate auf Deutsch anzusehen, klicken Sie hier.

Um die Plakate auf Französich anzusehen, klicken Sie hier.

Um die Plakate auf Italienisch anzusehen, klicken Sie hier.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Website des Eidgenössisches Büro für Gleichstellung:

www.ebg.admin.ch

 

 

“Nous pensons à vous parce qu’en plus des murs clos, un Minotaure vous terrorise” – Sorj Chalandon

Sorj Chalandon est écrivain et journaliste. Il est né à Tunis. Son oeuvre est une examen minutieux de catastrophes collectives et intimes. Dans cette lettre dédiée aux femmes battues, il exhorte les victimes de violences conjugales à se mettre à l’abris.

Emission ‘Lettres d’intérieur’ – France Inter

Discours de la manifestation du 25 novembre – Journée internationale pour l’élimination de la violence à l’égard des femmes

Aujourd’hui encore, la violence exercée à l’encontre des femmes est fréquente et prend des formes diverses.

  • physique,
  • psychologique,
  • verbale,
  • sociale
  • sexuelle

Elle est présente dans la sphère privée (violence domestique) mais aussi dans l’espace public (viol, harcèlement…). Elle a souvent des répercussions sur les enfants, ne l’oublions pas. Si cette violence est dangereuse, elle n’est cependant pas une fatalité. On peut s’en sortir.

Le plus important est de ne pas rester seule face à une agression, quelle qu’en soit sa forme.

Si vous êtes concernée, demandez de l’aide, en parlez-en, à

des amis,

des proches,

des professionnels ( psychologues, médecins, médiateurs scolaires)

Il est capital de trouver une personne-ressource.

L’association professionnelle Solidarité femmes qui intervient aussi, sur mandat de l’Etat, comme centre LAVI ( aide aux victimes d’infraction) est là pour vous ou pour toute personne qui en a besoin.

Les collaboratrices sociales formées dans le domaine de la violence faite aux femmes interviennent dès le premier appel, par téléphone, par mail ou lors d’une consultation sur rendez-vous. C’est gratuit et confidentiel.

Solidarité femmes

  • propose
  • écoute,
  • informe,
  • soutient

les personnes dans les démarches qu’il faut faire, notamment judiciaires.

En effet, pour obtenir justice, les victimes doivent faire face à une montagne de travail.

Solidarité femmes est présente pour les accompagner dans toutes les étapes nécessaires.

L’association oriente les victimes ou les proches pour trouver la juste réponse à la bonne place. Les intervenantes tissent le réseau entre les instances

médicale, psychologique, juridique, financière ou sociale et assurent une unité et une cohérence.

Solidarité femmes dispose également d’une structure d’accueil pour les femmes et leurs enfants ayant besoin de sécurité. Ils peuvent séjourner un temps dans un espace accueillant et chaleureux.

Les victimes doivent être :

ENTENDUES, RECONNUE ET PRISES AU SÉRIEUX

Dans notre pratique quotidienne, nous constatons trop souvent qu’elles ne portent pas plainte par peur, honte ou tout simplement parce qu’elles pensent qu’elles ne seront pas crues.

Partant, nous demandons :

  • des messages politiques plus clairs
  • de nouvelles bases légales permettant de protéger les victimes, leurs enfants et de leur rendre justice.
  • le consentement explicite ou implicite dans toute relation sexuelle
  • un positionnement initial en faveur de la victime

Solidarité femmes est là pour toutes les femmes victimes de violence, sans préjugé et sans jugement. Il ne faut pas hésiter à nous appeler, je répète, la violence n’est pas une fatalité, on peut s’en sortir et continuer sa vie, même après événements traumatisants.

Comprenons-nous bien : la violence sous toutes ses formes doit être stoppée et punie. Brutalité, sévices, agression, contraintes, c’est terminé, la société doit comprendre que ces comportements sont intolérables

Bienvenue chez nous !

Der 25. November ist der Internationale Tag zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen

Jeder internationale Tag bietet die Möglichkeit, die Öffentlichkeit über Themen wie Grundrechte, nachhaltige Entwicklung oder Gesundheit zu informieren. Zudem bietet sich den Behörden und der Zivilgesellschaft die Möglichkeit, Sensibilisierungsmaßnahmen zu organisieren und Ressourcen zu mobilisieren.

 

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist heute eine der weltweit am weitesten verbreiteten, hartnäckigsten und verheerendsten Menschenrechtsverletzung. Zudem gehört sie zu den Themen, über die aufgrund der Straflosigkeit, des Schweigens, der Stigmatisierung und der damit verbundenen Scham am wenigsten berichtet wird. Die Formen der Gewalt sind vielfältig: physisch, psychisch, sexuell, wirtschaftlich…., wie z.B…..:

– Gewalt in Paarbeziehungen und Feminizid

– Sexuelle Gewalt und Belästigung

– Menschenhandel

– weibliche Genitalverstümmelung

– Zwangsheirat oder frühe Verheiratung

 

Dazu einige alarmierende Zahlen aus der ganzen Welt:

– Eine von drei Frauen auf der Welt hat irgendwann in ihrem Leben körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt, meist vom eigenen Partner.

– Nur 52% der verheirateten oder in Partnerschaft lebenden Frauen treffen ihre eigenen freien Entscheidungen über sexuelle Beziehungen, Verhütung und Gesundheitsversorgung.

– Fast 750 Millionen Frauen und Mädchen weltweit waren vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. Mehr als 200 Millionen Frauen und Mädchen erlitten eine weibliche Genitalverstümmelung.

– Jede zweite weltweit getötete Frau wurde 2017 von ihrem Partner oder ihrer Familie ermordet, während nur einer von 20 Männern unter ähnlichen Umständen getötet wurde.

– 71% aller Opfer von Menschenhandel weltweit sind Frauen und Mädchen. Drei Viertel von diesen werden sexuell ausgebeutet.

 

Radio Fribourg widmete seine tägliche Sendung “La cafete” der Gewalt in Paarbeziehungen und lud die Direktorin des Frauenhauses ein, darüber zu sprechen:

https://podcasts.radiofr.ch/145b5c46018d6944027efd274b363269.mp3.

Jubiläumstag der Rechte des Kindes!

Das Frauenhaus Freiburg – OHG Beratungsstelle wünschen Ihnen eine schöne Feier anlässlich der 30 Jahre  Rechte des Kindes!

Dieses Jubiläum markiert eine Dynamik für die internationale Gemeinschaft, für die Schweiz, für  das Frauenhaus  Freiburg und vor allem für die Notunterkunft!

Das Frauenhaus Freiburg kümmert sich um die von Gewalt betroffenen Kinder, wenn sie bei ihrer Mutter in der Empfangsstruktur des Vereins untergebracht sind. Es ist wichtig, dass wir uns daran erinnern, dass diese Kinder auch Opfer sind. Sie müssen in einem stabilen Umfeld  betreut werden, welches  es ihnen ermöglicht, sich in Sicherheit zu fühlen  und Selbstvertrauen aufzubauen. Eines der Ziele dieser Betreuung ist es, das Erlebte zu verarbeiten, ihnen einen Raum zu geben, in dem sie sich ausdrücken, behaupten, ihren Platz als Kinder einnehmen und Strategien zum Schutz ihrer selbst entwickeln können.

Das Frauenhaus Freiburg  leistet ihnen tägliche Hilfe, hört zu, berät, informiert, arbeitet in Kollaboration mit ihren Partnern und begleitet sie in Verfahren und unterschiedlichen Abschnitten. Die Konvention über die Rechte des Kindes, die heute ihr 30-jähriges Bestehen feiert, und die von der Schweiz 2018 ratifizierte Istanbuler Konvention geben uns den Rahmen für eine Intensivierung unserer Bemühungen. Wir müssen sie schützen, ihre Entwicklung sichern und alle ihre Grundrechte fördern.

Wir möchten uns an dieser Stelle für Ihre wertvolle Zusammenarbeit und Unterstützung während des ganzen Jahres bedanken!

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

“Es ist zu deinem Besten…. Oma!” Gewalt im Alltag und ältere Frauen. Gesundheit & Sozial & Recht

Im Rahmen der nationalen Aktion “16 Tage gegen Gewalt an Frauen” organisiert der Verband Schweizerischer Juristinnen ein interdisziplinäres Treffen :

Dienstag 12. November 2019 um 18.30 Uhr in Freiburg

HEdS/HETS, Arsenaux Strasse 16a

Gebäude Mozaïk, Salle 3.23

  • Gesundheit : Professorin HES Delphine Roulet Schwab, Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie
  • Sozial und Opferhilfe : Frau Jane-Anne Jaggi, OHG Beraterin, Frauenhaus Freiburg – Opferhilfe Beratungsstelle
  • Recht : Frau Wanda Suter, Friedensrichterin des Saanebezirks

Links:

Details der Veranstaltung

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Verband Juristinnen Schweiz

Wechsel in der Präsidentschaft

Christiane Brülhart hat nach drei Jahren beschlossen, ihr Mandat als Präsidentin des Frauenhaus Freiburg – Opferhilfe-Beratungsstelle niederzulegen. Sie kündigte ihren Rücktritt an der Generalversammlung vom 27. Mai 2019 an, dies aus persönlichen Gründen bezüglich ihrer Verfügbarkeit. Sie wird durch die derzeitige Vizepräsidentin Brigitte Steinauer ersetzt, die sich darauf freut, die Nachfolge in Zusammenarbeit mit den dynamischen und engagierten Mitgliedern des Komitees zu übernehmen.

Das Komitee und das operative Team vom Frauenhaus Freiburg danken Christiane Brülhart herzlich für ihr Engagement und die vielen Aufgaben, die in diesen drei Jahren erledigt wurden. Dank ihr hat der Verband die notwendige Stabilität zurückgewonnen, um den vielen aktuellen Herausforderungen mit Gelassenheit und Begeisterung zu begegnen.

Frauenstreik – 14 Juni 2019

Grève des femmes - 14 juin 2019

Jede von Gewalt betroffene Person muss angehört, respektiert, geschützt und unterstützt werden.

Das Frauenhaus Fribourg engagiert sich gegen Gewalt an Frauen und Kindern.

Kommen Sie am 14. Juni 2019 zum Frauenstreik!

Informieren Sie sich unter frauenstreik2019.ch

Bitte malt mein Portrait!

Vom 1. bis 3. Februar 2019 nahm Solidarité femmes aktiv an der Aquarellausstellung und den Konferenzen, organisiert  von Corinne Cap und Marc Sieber, teil.

“Peins mon portrait s’il te plaît” ist ein Buch, welches  aus der menschlichen und altruistischen Erfahrung von Corinne Cap und Marc Sieber entstanden ist. In  Zusammenarbeit  mit Frauen, die nach einem Säure Angriff entstellt wurden. Das im Ouverture-Verlag  erschienene Buch ist mit etwa fünfzig Aquarellen illustriert und würdigt die Schönheit und Stärke von sieben indischen Frauen. Darin wird die Quelle  ihrer erstaunlichen Resilienz analysiert und die Mechanismen von Missbrauch in der Ehe und  der Familie  im Allgemeinen untersucht.

Diese drei Tage boten eine Stimme  und Identität jenen Frauen, die Gewalt erlebt haben. Die Konferenzen ermöglichten es, die Freiburger Bevölkerung für alle Formen von Gewalt gegen Frauen in der Welt und in der Schweiz zu sensibilisieren und ein Bewusstsein zu schaffen, das, wie wir hoffen, die Position der Frau  in der Gesellschaft allmählich verbessern und diese Gewalt beseitigen wird.

Manon Schick, Direktorin von Amnesty International Schweiz, erinnerte daran, dass Weltweit  jede dritte Frau während ihres Lebens  geschlagen, vergewaltigt oder missbraucht wird. Der  Kampf für die Gleichstellung  der Frau muss um jeden Preis fortgesetzt werden. Jacqueline De Puy, Forscherin in der Abteilung für Gewaltmedizin des Waadtländer Universitätsklinikums, unterstrichen die Folgen für die Kinder welche  innerhalb der Paarbeziehung  Gewalt miterleben und betonte, dass auch Kinder Opfer sind. Die ergreifenden Zeugnisse von Sonia Grimm und Floretta Gerster veranschaulichten diese Gewalt und lösten Diskussionen aus. Géraldine Morel, Koordinatorin der Kommission zur Bekämpfung der Gewalt innerhalb der Paarbeziehung, und Martine Lachat Clerc, Direktorin von Solidarité femmes, beleuchteten die Situation in Freiburg und präsentierten die laufenden Projekte sowie die Möglichkeiten der Unterstützung.

Fast 200 Personen besuchten die Ausstellung und nahmen an den Konferenzen teil. Solidarité femmes dankt Corinne Cap und Marc Sieber herzlich dafür, dass sie sich an diesem grossartigen Projekt beteiligt haben und ihr die Möglichkeit gaben, über ihre Mission und ihre tägliche Arbeit zu sprechen.

Si près de chez nous… tellement tabou! – Zusammenarbeit mit Caroline Mauron

Wir vom Frauenhaus freiburg  hatten die Ehre, bei diesem Buch mitzuwirken. Darin konnte eine unserer Sozialarbeiterinnen von einem Fall erzählen und unsere Direktorin das Vorwort verfassen.

Bitte besuchen Sie:

https://www.sipresdecheznous.ch/

Ausstrahlung im A3-Format im RTN-Radio:

https://www.rtn.ch/Scripts/Index.aspx?id=3855140

Direktionswechsel im Verein Solidarité Femmes Centre LAVI-Opferhilf-Beratungsstelle in Freiburg ab 1. August 2017

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