“Es ist zu deinem Besten…. Oma!” Gewalt im Alltag und ältere Frauen. Gesundheit & Sozial & Recht

Im Rahmen der nationalen Aktion “16 Tage gegen Gewalt an Frauen” organisiert der Verband Schweizerischer Juristinnen ein interdisziplinäres Treffen :

Dienstag 12. November 2019 um 18.30 Uhr in Freiburg

HEdS/HETS, Arsenaux Strasse 16a

Gebäude Mozaïk, Salle 3.23

  • Gesundheit : Professorin HES Delphine Roulet Schwab, Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie
  • Sozial und Opferhilfe : Frau Jane-Anne Jaggi, OHG Beraterin, Frauenhaus Freiburg – Opferhilfe Beratungsstelle
  • Recht : Frau Wanda Suter, Friedensrichterin des Saanebezirks

Links:

Details der Veranstaltung

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Verband Juristinnen Schweiz

Wir suchen eine-n deutschsprachige-n Sozialberater-in zu 75%

Für weiter Informationen, gehen Sie bitte auf “Unsere Organisation / Offene Stellen”.

Wechsel in der Präsidentschaft

Christiane Brülhart hat nach drei Jahren beschlossen, ihr Mandat als Präsidentin des Frauenhaus Freiburg – Opferhilfe-Beratungsstelle niederzulegen. Sie kündigte ihren Rücktritt an der Generalversammlung vom 27. Mai 2019 an, dies aus persönlichen Gründen bezüglich ihrer Verfügbarkeit. Sie wird durch die derzeitige Vizepräsidentin Brigitte Steinauer ersetzt, die sich darauf freut, die Nachfolge in Zusammenarbeit mit den dynamischen und engagierten Mitgliedern des Komitees zu übernehmen.

Das Komitee und das operative Team vom Frauenhaus Freiburg danken Christiane Brülhart herzlich für ihr Engagement und die vielen Aufgaben, die in diesen drei Jahren erledigt wurden. Dank ihr hat der Verband die notwendige Stabilität zurückgewonnen, um den vielen aktuellen Herausforderungen mit Gelassenheit und Begeisterung zu begegnen.

Frauenstreik – 14 Juni 2019

Grève des femmes - 14 juin 2019

Jede von Gewalt betroffene Person muss angehört, respektiert, geschützt und unterstützt werden.

Das Frauenhaus Fribourg engagiert sich gegen Gewalt an Frauen und Kindern.

Kommen Sie am 14. Juni 2019 zum Frauenstreik!

Informieren Sie sich unter frauenstreik2019.ch

Bitte malt mein Portrait!

Vom 1. bis 3. Februar 2019 nahm Solidarité femmes aktiv an der Aquarellausstellung und den Konferenzen, organisiert  von Corinne Cap und Marc Sieber, teil.

“Peins mon portrait s’il te plaît” ist ein Buch, welches  aus der menschlichen und altruistischen Erfahrung von Corinne Cap und Marc Sieber entstanden ist. In  Zusammenarbeit  mit Frauen, die nach einem Säure Angriff entstellt wurden. Das im Ouverture-Verlag  erschienene Buch ist mit etwa fünfzig Aquarellen illustriert und würdigt die Schönheit und Stärke von sieben indischen Frauen. Darin wird die Quelle  ihrer erstaunlichen Resilienz analysiert und die Mechanismen von Missbrauch in der Ehe und  der Familie  im Allgemeinen untersucht.

Diese drei Tage boten eine Stimme  und Identität jenen Frauen, die Gewalt erlebt haben. Die Konferenzen ermöglichten es, die Freiburger Bevölkerung für alle Formen von Gewalt gegen Frauen in der Welt und in der Schweiz zu sensibilisieren und ein Bewusstsein zu schaffen, das, wie wir hoffen, die Position der Frau  in der Gesellschaft allmählich verbessern und diese Gewalt beseitigen wird.

Manon Schick, Direktorin von Amnesty International Schweiz, erinnerte daran, dass Weltweit  jede dritte Frau während ihres Lebens  geschlagen, vergewaltigt oder missbraucht wird. Der  Kampf für die Gleichstellung  der Frau muss um jeden Preis fortgesetzt werden. Jacqueline De Puy, Forscherin in der Abteilung für Gewaltmedizin des Waadtländer Universitätsklinikums, unterstrichen die Folgen für die Kinder welche  innerhalb der Paarbeziehung  Gewalt miterleben und betonte, dass auch Kinder Opfer sind. Die ergreifenden Zeugnisse von Sonia Grimm und Floretta Gerster veranschaulichten diese Gewalt und lösten Diskussionen aus. Géraldine Morel, Koordinatorin der Kommission zur Bekämpfung der Gewalt innerhalb der Paarbeziehung, und Martine Lachat Clerc, Direktorin von Solidarité femmes, beleuchteten die Situation in Freiburg und präsentierten die laufenden Projekte sowie die Möglichkeiten der Unterstützung.

Fast 200 Personen besuchten die Ausstellung und nahmen an den Konferenzen teil. Solidarité femmes dankt Corinne Cap und Marc Sieber herzlich dafür, dass sie sich an diesem grossartigen Projekt beteiligt haben und ihr die Möglichkeit gaben, über ihre Mission und ihre tägliche Arbeit zu sprechen.

Si près de chez nous… tellement tabou! – Zusammenarbeit mit Caroline Mauron

Wir vom Frauenhaus freiburg  hatten die Ehre, bei diesem Buch mitzuwirken. Darin konnte eine unserer Sozialarbeiterinnen von einem Fall erzählen und unsere Direktorin das Vorwort verfassen.

Bitte besuchen Sie:

https://www.sipresdecheznous.ch/

Ausstrahlung im A3-Format im RTN-Radio:

https://www.rtn.ch/Scripts/Index.aspx?id=3855140

Direktionswechsel im Verein Solidarité Femmes Centre LAVI-Opferhilf-Beratungsstelle in Freiburg ab 1. August 2017

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