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Frauenhaus freiburg - Opferhilfe-Beratungsstelle (OHG) ist eine gemeinnützige Organisation, welche Frauen, die Opfer jeglicher Form von Gewalt geworden sind, sowie deren Kinder unterstützt. Dabei stärkt sie deren Selbstermächtigung und engagiert sich aktiv für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für geschlechtsspezifische Gewalt.

Die Haupttätigkeitsbereiche umfassen aktuell drei Pfeiler: eine Beratungsstelle für Gewaltopfer (OHG-Beratungsstelle), eine Telefon-Hotline und eine Notunterkunft.

Seit 2026 hat das Frauenhaus freiburg ihre Telefon-Hotline erweitert und ausserhalb der Öffnungszeiten der OHG-Beratungsstelle eine tägliche Erreichbarkeit (7 Tage/Woche) für Gewaltbetroffene aus den Westschweizer Kantonen sicherstellen. Zur optimalen Einführung dieses neuen Angebots suchen wir eine Erstkontakt-Person für die interkantonale Hotline für Opferhilfe (Nr 142), zu 40 % für Unbefristeter Arbeitsvertrag.

Hauptaufgaben

·     Personen, die sich an die Hotline wenden empfangen, ihnen zuhören und sie weitervermitteln.

·     Telefonate und Online-Anfragen entgegennehmen, dabei Verfügbarkeit und Einfühlungsvermögen zeigen.

·     Eine wohlwollende Präsenz und eine angemessene Haltung in Krisensituationen sicherstellen.

·     Die Situation einschätzen und die Dringlichkeit bestimmen.

·     Über die Rechte und Leistungen der Opferhilfe (OHG) informieren.

·     Beratung und Weiterleitung an geeignete Stellen (OHG, Unterkünfte, Polizei, Schutzbehörden, usw).

·     Fälle an die zuständigen Dienste weitergeben und eine strukturierte Nachverfolgung sicherstellen.

·     Relevante Informationen zu einem Fall/einer Situation dokumentieren und weiterleiten.

·     Das Anrufjournal und die Statistiken laufend aktualisieren.

·     Enge Zusammenarbeit mit kantonalen und institutionellen Partnern.

·     Teilnahme an Teamsitzungen und Gruppensupervisionen.

·     Mitwirkung an der Weiterentwicklung der Prozesse und der Sicherheitsvorkehrungen vom Frauenhaus freiburg - Opferhilfe-Beratungsstelle (OHG).

·     Aktive Mitarbeit bei der Einsatzplanung in Abstimmung mit dem Team.

·     Sicherstellung des reibungslosen Betriebs der Hotline unter Einhaltung der Protokolle.

·     Bewahrung einer beruhigenden Haltung in schwierigen Situationen.

·     Mitwirkung an der Verbesserung der Antwort- und Informationssysteme.

Besonderheiten der Stelle

·     Arbeit im Kontext geschlechtsspezifischer Gewalt

·     Unregelmäßige Arbeitszeiten, Nacht (18:00 – 8:00 Uhr), Wochenenden und Feiertage

·     Pikettdienst, Flexibilität bei den Arbeitszeiten

·     Hohes Mass an Vertraulichkeit

Ihr Profil

•      Bachelor in Sozialer Arbeit oder im Gesundheitsbereich oder gleichwertige Ausbildung

•      Fliessend Französisch / Deutsch (mündlich und schriftlich), weitere Sprachen von Vorteil

•      Erfahrung in einer Tätigkeit mit zwischenmenschlichem Bezug (auch im Rahmen von Freiwilligenarbeit)

•      Grundkenntnisse in der Opferhilfe

•      Aktives und einfühlsames Zuhören

•      Fähigkeit, schwierige psychosoziale Situationen zu bewältigen

•      Stressresistenz und Bereitschaft zu Schichtarbeit

•      Fähigkeit, selbständig zu arbeiten

•      Organisationssinn, Flexibilität, Selbständigkeit und Prioritätenmanagement

•      Hervorragende soziale Kompetenzen: Empathie und Diskretion

•      Fähigkeit, geltende Regeln einzuhalten und durchzusetzen

•      Sicherer Umgang mit IT-Tools (Word, Excel, Datenbanken)

Weitere Informationen

·     Arbeitsort : Freiburg

·     Auskunft : Marion Labeaut, 026 309 25 20

·     Bewerbungen können ab sofort und spätestens bis zum 27. September 2026 an folgende Adresse eingereicht werden: info@sf-lavi.ch

Die Bewerbungsunterlagen müssen ein Motivationsschreiben, Kopien der Ausbildungsabschlüsse sowie für die Stelle relevante Arbeitszeugnisse enthalten. Sämtliche Unterlagen sind in einer einzigen PDF-Datei zusammenzufassen.

·     Die Bewerbungsgespräche werden fortlaufend im Verlauf des Bewerbungsverfahrens organisiert.

·     Stellenantritt : ab sofort

·     Ein aktueller Strafregisterauszug wird bei Stellenantritt verlangt.

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Nationale Kampagne «Gleichstellung verhindert Gewalt»